Kostenlose Checkliste zum Ausdrucken
Notfallblatt: Was deine Familie im Ernstfall wissen muss
Ein Notfallblatt ist ein einzelnes Blatt Papier. Es sagt deiner Vertrauensperson, wo sie anfangen kann – wenn du selbst nicht antworten kannst. Es enthält nur Fundorte, niemals Passwörter.
Das gehört auf dein Notfallblatt
- Wo dein Hauptordner liegt (welches Gerät, welcher Ordner) und wo dein Wegweiser liegt
- Wo deine Sicherung liegt (z. B. externe Festplatte, Cloud)
- Wo steht, wie man in deinen Passwort-Manager kommt – nur der Ort, nie das Passwort
- Zwei Vertrauenspersonen mit Telefonnummer
- Fundorte wichtiger Dokumente, z. B. einer Vorsorgevollmacht – nur der Ort, kein Inhalt
- Ein Ersatzweg, falls ein Gerät oder eine Person nicht verfügbar ist
Das gehört nie darauf
- Passwörter, PINs, Wiederherstellungscodes
- Kontonummern oder Kartendaten
- Inhalte vertraulicher Dokumente
Der wichtigste Fehler
Die Anleitung liegt hinter dem Zugang, den sie beschreibt – zum Beispiel als Datei auf dem gesperrten Laptop. Darum: Das Notfallblatt muss ohne Passwort und ohne dein Gerät erreichbar sein. Ein Ausdruck an einem festen Ort im Haushalt und eine Kopie bei deiner Vertrauensperson reichen.
In 10 Minuten testen
- Fülle die Checkliste aus und drucke sie.
- Gib deiner Vertrauensperson das Blatt.
- Bitte sie, damit allein eine harmlose Testdatei zu finden. Wo sie hängen bleibt, ergänzt du das Blatt.
Zugriff ist nicht Befugnis: Wer deine Dateien findet, darf nicht automatisch in deinem Namen handeln. Vollmachten und Verfügungen sind ein eigenes Thema; diese Checkliste ersetzt keine Rechtsberatung.